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Stand der Dinge

Was war... Was ist... Was kommen wird....

Mir scheint es fast, als würden mir die Tage um die Ohren fliegen. Und irgendwo habe ich mitbekommen, dass irgendjemand bereits über das Weihnachtsfest gesprochen hat. Anscheinend räumen die Mitarbeiter eines großen, schwedischen Möbelherstellers bereits die Regale ein. Kann sein. Keine Ahnung. Allerdings, wenn die Tage weiter so rasen und das Wetter weiter so bleibt, kommt man ja schnell in Weihnachtsstimmung. Regen. 13 Grad. Könnte auch Heilig Abend sein. Ist es zum Glück aber nicht. Wir haben noch 149 Tage.

Aber lassen wir das. Weihnachten. Das soll nicht das Thema sein. Vielmehr möchte ich über den aktuellen Stand berichten. Über das, was war, das, was ist und das, was kommen wird. Ein kleiner Zwischenbericht zur „Hälfte“ des Jahres. Ich weiß, nicht ganz zur Hälfte, aber fast dran. Egal.

Was war…

Es passierte bereits einiges in 2017. So konnte ich zum Beispiel zum Anfang des Jahres eine komplette Nacht in einem Schlachthof verbringen. Das ist jetzt nicht so romantisch, wie man es sich vielleicht vorstellen könnte. Eigentlich holt es einen ganz schön ein und man beginnt über dieses und jenes nachzudenken. Man fängt damit an, Dinge in Frage zu stellen und seinen eigenen Konsum zu überdenken. Vegetarier bin ich nicht geworden. Veganer dementsprechend auch nicht. Trotzdem habe ich ein etwas anderes Bewusstsein bekommen und das ist eigentlich ganz gut.

Generell habe ich in diesem Jahr schon mehr für Unternehmen gearbeitet, als ich es bislang tat. Ich habe Fotos geschossen, die jetzt z.B. in China auf Messen gezeigt werden oder in Imagebroschüren deutschlandweit zu finden sind. Das ist ein tolles Gefühl und deswegen möchte ich diesen Zweig, die Produktion von Content in Form von Fotos, Filmen und Texten weiter ausbauen. In den nächsten Tagen wird daher meine Webseite ENWG.media online gehen, auf den Unternehmen mehr Informationen zu mir und meiner Arbeit finden. Mir ist es wichtig den „Business-Bereich“ ganz klar zu trennen. Deshalb habe ich hier nie über diese Arbeit berichtet und werde es zukünftig nicht tun. Aber es zu erwähnen, ist mir an dieser Stelle ein Anliegen, dem ich gerne nachkommen möchte. Reicht dann aber auch.

Hochzeitsfotograf

In den letzten Wochen durfte ich einige Hochzeiten begleiten. Über den Daumen gepeilt 15 Trauungen. Standesamtliche Trauungen, freie Trauungen und kirchliche Hochzeiten. Die meisten Begleitungen waren Reportagen von mehr als 10. Stunden. Demensprechend sind in den letzten Monaten so einiges an Fotos durch meine Finger gegangen. Die Nachbearbeitung hat natürlich einiges an Zeit verbraucht. Dazu kamen Vorgespräche, Nachgespräche, Planungen und so weiter. Es ist eben doch etwas mehr, als nur einen Tag hin und wieder auf den Auslöser zu drücken. Und die ersten Vorgespräche und Buchungen für 2018 laufen ebenfalls bereits. Meist gegen Abend. Wenn die Paare Feierabend und dem zur Folge Zeit haben. Das ist in Ordnung, da ich diesen Beruf ja hauptberuflich ausübe und mir die Zeit frei einteilen kann. Ich denke, dass ich dieses Pensum nebenbei nicht stemmen könnte und wahrscheinlich gar nicht wollen würde.

Was ist…

In Moment bin ich in den Planungsphasen. Für verschiedene Projekte. Diesen, meinen Blog habe ich umgestaltet und etwas umstrukturiert. Einfacher sollte es sein. Ob es mir gelungen ist, weiß ich noch nicht genau. Aber ich denke schon. Des Weiteren sind die Planungen für meinen ersten Kurzfilm fast abgeschlossen. Ein Art Script ist bereits geschrieben, die ersten Schnittbilder im Kasten und nächste Woche kann es dann losgehen. Gedreht wird ein Film über Altenoythe. Den Ort, in dem ich lebe. Nähere Infos folgen dann auf der ENWG.media Seite, die den Film quasi produziert. Eigentlich bin nur ich das, aber das Andere klingt etwas cooler.

Generell sitze ich momentan viel am Rechner. Was unter anderem meinem Schrittzähler nicht sonderlich gefällt. In regelmäßigen Abständen meldet er sich und ermahnt mich dazu, mich zu bewegen. Manchmal klappt es, manchmal nicht. Die 10.000 Schritte täglich schaffe ich aber dennoch. Andor sei Dank. Mein Hund muss raus. An jedem Tag. Bei jedem Wetter. Auch wenn es mich, zugegeben, manchmal nervt.

Was kommen wird…

Diese Webseite liegt mir am Herzen. Sie ist, sozusagen, ein Herzensprojekt. Dementsprechend möchte ich sie weiter ausbauen, voranbringen, interessanter gestalten. Wie das genau aussehen soll? Ganz genau weiß ich das noch nicht, aber ich weiß, was ich nicht möchte: Ich möchte nicht, dass Zwischenzeiten eine Seite wird, in der es eben nur um das Thema Fotografie geht. Ich möchte vielmehr, dass dieser Blog für alle interessant ist, wobei „für alle“ natürlich ein Begriff ist, der schwer bis gar nicht umzusetzen ist. Man kann nicht jedem gefallen und das möchte ich auch nicht.

Mein V-Log. Anfang des Jahres bin ich ganz gut gestartet und dann hat mein Zeitmanagement verkackt. Ich gebe es offen zu. Ich habe meine Zeit falsch eingeplant, Zeit vertrödelt und habe es dann einfach nicht geschafft, Videos zu produzieren. Allerdings ist es so, dass genau das mir unheimlichen Spaß gemacht hat. Filme machen. Kleine Videos für meinen YouTube-Kanal zu produzieren. Und genau das möchte wieder machen. Ab dem 1. August. Bis dahin habe ich hier – intern – einiges umstrukturiert. Für mich wird die Produktion von Videos einen festen Platz haben und ich glaube, ich bin überzeugt, dass sich das auf die ein oder andere Weise rentieren wird. Einfach machen.

Loslassen

Wenn man damit beginnt, Dinge, Aufgaben und Projekte zu fokussieren, muss man zwangsläufig andere Dinge sein lassen. Das ist einfach so. Man kann nicht alles. Ich habe das mal versucht und bin auf die Fresse geflogen. Gebranntes Kind meidet das Feuer. Sagt man doch so. Und aus diesem Grund muss bzw. werde ich mich von einigen Sachen verabschieden. Nicht müssen, sondern wollen. Einfach, um den Blick frei zu haben auf das, was ich möchte. Das ist schon irgendwie traurig, aber Veränderungen bringen so etwas nun einmal mit sich. Und wie hat Paulo Coelho einmal so schön gesagt?

Wenn du mutig genug bist, „Lebewohl“ zu sagen, wird das Leben dich mit einem neuen „Hallo“ belohnen.

Stand der Dinge

Fakt ist: Es geht mir gut. Natürlich könnte es manchmal besser sein. Es könnte aber auch alles schlechter sein. Und genau aus dem Grund – vielleicht ist diese Erkenntnis der Schlüssel dafür – bin ich voll und ganz zufrieden. Auch bzw. obwohl ich noch einiges verbessern möchte. Aber das sind Ziele auf meinem Weg. Etappen, die ich noch erreichen möchte. Und sollte ich fallen, scheitern – dann ist das auch in Ordnung. Wichtig ist nur, dass man wieder aufsteht, sich den Staub von den Knien putzt und weitermacht.

Insgesamt freue ich mich aber auf die nächsten 149 Tage. Es wird noch einiges passieren und dann feiere ich Weihnachten. Ob ich zwischen den Feiertagen arbeiten werden? Keine Ahnung. Wir werden sehen. Aber ganz egal, ich freue mich drauf…

Das Gefühl
Kartoffelsalat

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