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Ja gesagt.

Leise treibt der Wind die Wellen über das Wasser. Salzgeruch liegt in der Luft. In der Ferne hört man das Rufen der Möwen. Zwei weiße Gänse schwimmen über das Wasser. Sie halten ihre Köpfe aneinander. Fast so, als wollen sie den beiden zeigen, wie es geht. Doch das ist nicht nötig. Die Vertrautheit, die Liebe, die an diesem Tag die Hauptrolle spielt, lässt sich nicht erzwingen. Sie muss da sein. Voll. Ganz. Von Herzen. Langsam nimmt er ihre Hand und hält sie fest in seiner. Seine Lippen sprechen ein paar Worte, die ich nicht zu verstehen vermag. Ihre Augen funkeln und eine kleine Träne bahnt sich ihren Weg in den heißen Sand.

Ich stehe am Rand. Als stiller Beobachter. Als Beobachter, der das Geschehen durch den Sucher seiner Kamera betrachten darf. In den richtigen Augenblicken drücke ich den Auslöser. Still. Ohne ein Wort zu verlieren. Ohne Anweisungen zu geben. Ich lasse das Geschehen laufen, verliere mich ein Stück weit in ihrer Vertrautheit und halte den Augenblick fest. So wie er ist. Echt. Authentisch. Ohne gekünstelte Vorgaben und Richtlinien. Es kommt nicht darauf an, dass der Moment perfekt geplant und genau strukturiert ist. Es kommt darauf an, dass man ihn fühlen kann. Dass die Bilder eine Geschichte erzählen. Eine Geschichte von Wind, von Wasser und von Liebe. Von dem, was die beiden verbindet.

Es ist eine Liebe, die am Meer ihren Anfang fand. Eine Geschichte, man könnte fast sagen, die von der See geschrieben wurde. Eine Insel. Zwei Menschen. Eine Begegnung und ein Funken. Aus dem Funken wurde ein Feuer. Und das Feuer nennt sich Liebe. Viele Momente haben die beiden zusammengeschweißt. Viele Augenblicke haben sich zu einer Geschichte geformt. Aus zwei Wegen wurde einer. Und dieser war nicht immer leicht. Vielleicht ist das der Stoff, aus dem die wirklich großen Geschichten schrieben werden. Vielleicht sind das die Geschichten, die nur das Leben erzählen kann.

Vom Meer, der Liebe und dem Leben.

Als Hochzeitsfotograf musst Du Dich auf die Menschen einlassen. Nein, Du musst nicht, Du darfst. Du darfst Dich auf die Menschen einlassen, ihnen zuhören, ihre Geschichte erfahren. Du darfst eintauchen in die ersten Begegnungen, die ersten Augenblicke, das Kennenlernen. Sie erzählen Dir ihre Geschichte und Du bekommst ein Gefühl für diese zwei. Wenn Du Hochzeiten fotografierst, bist Du kein einfacher Dienstleister. Für einen Tag lang bist Du ein Freund. Ein Mensch, der ganz nah dabei ist. Ein Mensch, der hilft, wenn Hilfe erforderlich ist und der schweigt, wenn es nichts zu sagen gibt.

Gestern gab es nicht viel zu sagen, nicht viel zu erzählen. Gestern durfte ich beobachten, aufpassen und festhalten. Die Fotos werden später die Worte übernehmen und diese Geschichte erzählen. Und ich denke, dass das gute Fotos ausmacht. Es kommt nicht auf die Technik an, nicht auf das Equipment. Es kommt nicht darauf an, dass alles perfekt ausgeleuchtet und arrangiert ist. Vielmehr kommt es darauf an, dass die Fotos den Tag widerspiegeln, die Emotionen festhalten und das zeigen, was die Liebenden verbindet.

Im Saal brennen Kerzen. Ihr Licht erhellt die Dunkelheit. In der Decke sind hunderte Lichter, die einem Sternenhimmel nicht unähnlich sind. Die Musik durchflutet den Raum. Laut. Aber nicht aufdringlich. Es ist ihr Lied. Ihr Song. Es ist ihr Lied, das eben ein Stück ihrer Geschichte ist. Langsam tanzen sie inmitten der Menschen, die sie an diesem Tag dabeihaben möchten. Familie. Freunde. Menschen, die ihnen am Herzen liegen. All die Menschen, die ihnen wichtig sind. Und doch vergessen sie alles um sich herum. Sie tanzen. Ihren Tanz. Ihren Moment. Dieser Augenblick ist für sie gemacht. Nur für sie. Und während sie die Welt um sich vergessen, halte ich diese an. Ich gebe diesem Moment Dauer. Mit meiner Kamera lasse ich diesen Moment zur Erinnerung werden. Und genau das ist es, was mir immer wieder Freude macht. Etwas zu erschaffen, dass die Zeiten übersteht und noch in Jahren für Geschichten sorgt. Weißt Du noch…?

Was sagen eigentlich die Brautpaare?
Kurztrip
Das Gefühl

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