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Incubo. Oder der Horrorfilm im dunklen Wald.

Irgendwo im tiefen Wald. Versteckt zwischen Kiefern und Tannen, hinter Büschen und Sträuchern, steht eine kleine Hütte. Über meinem Kopf fliegen schwarze Krähen, die ihren unheimlichen Ruf über die Spitzen der Bäume schicken. Obwohl ich mich nicht bewege, wie angewurzelt vor der alten Hütte stehe, zerbricht irgendwo ein Ast, dessen Klang die Stille durchbricht. Bin ich etwa nicht allein in diesem dunklen Wald? Nein. Eine Produktionsfirma dreht hier den Film Incubo. Einen Horrorfilm, der die Geschichte zweier Kinder erzählt, die im Jahre 1945 auf der Flucht von Ost nach West sind.

Eigentlich wollte ich an diesem Tag ein anderes Video drehen. Ein anderes Thema stand auf meinem kleinen Notizzettel, den ich mir am Abend zuvor zurecht geschrieben habe. Doch ein Blick in die Tageszeitung warf meinen Plan komplett um. Aber das machte nichts. Im Grunde genommen, brachte der Artikel der Zeitung mich auf eine viel bessere Idee. Und infolgedessen, machte ich mich auf den Weg. Nach Augustendorf.

Dort, tief im Wald, befand sich eine kleine Hütte. Eine Hütte, an der Spaziergänger an schönen Sonntagnachmittagen oft vorbeikommen. Eine Hütte aus längst vergessenen Tagen, mit Reet gedeckt und aus Lehm erbaut. Diese Location diente der Produktionsfirma BITENOTBARK GmbH & Co. KG aus Bremen als Location für einen Kurzfilm. Ein Horrorfilm, der den passenden Namen Incubo trägt.

INCUBO – ein Horrorfilm in zwanzig Minuten

Incubo Horrorfilm

Die Geschichte, dessen Drehbuch von Horst Vogelsang geschrieben wurde, beginnt im Jahr 1810. Im Riedhuser Forst verschwinden immer wieder Kinder. Eines Tages kommt ein Kind völlig verstört aus dem Wald. Mit einer Bisswunde. Den Dorfbewohnern ist eines sofort klar: Der Holzfäller Jan Gercken, der in der abgeschiedenen Hütte im Wald lebt, ist dafür verantwortlich. Er ist ein Monster. Ein Kinderfresser. Infolgedessen machen sich die Dorfbewohner sofort auf. Zur Hütte. Im Wald. Doch diese ist verlassen. Jan Gercken ist geflohen. Oder ist er es vielleicht doch nicht?

Im Frühjahr 1945 flüchten zwei Kinder von Ost nach West. Johannes ist 14 Jahre alt. Seine Schwester Lisbeth, 16 Jahre. Sie sind auf der Flucht nach Bremen, wo ihre letzte noch lebende Verwandte wohnt. Ihre Tante. Doch Johannes ist krank und der Winter nicht vorbei. Auf ihrem Weg kommen sie durch den Riedhuser Forst. Und schließlich erreichen sie die Hütte, die ihnen Obdach und Schutz verspricht. Kurzum, sie bleiben dort und Lisbeth kann ihren Bruder pflegen.

Lisbeth verändert sich.

Obgleich ihnen die Hütte Schutz und Sicherheit verspricht, fühlt Johannes sich dort unwohl. Die Hütte ist ihm unheimlich. Seitdem sie dort sind, hat Lisbeth sich verändert. Sobald die Nacht einbricht, wird sie ihm fremd. Sie wirkt dämonisch. Sie greift ihn an. Doch sind das vielleicht nur dunkle Träume?

Doch es wird schlimmer. Etwas scheint von Lisbeth Besitz ergriffen zu haben. Ein Geist, der in dieser Hütte lebt. Und dieser Geist ist hungrig.

Ein Tag bei den Dreharbeiten

Nach anfänglichen Schwierigkeiten, die Hütte zu finden, stieß ich dann doch auf das Produktionsteam. Ich hatte mich nicht angekündigt. Dementsprechend bin ich ohne Vorankündigung am Set angekommen. Und demzufolge rechnete ich nicht wirklich damit, dass ich hier ein paar Szenen für meinen Daily Vlog einfangen konnte. Doch dessen ungeachtet, wurde ich vom ganzen Team herzlich aufgenommen. Wir kamen ins Gespräch und ich durfte mir die Produktion anschauen und einige Szenen der Arbeiten drehen. Auf das Festhalten der Handlung habe ich verzichtet. Eine derartige Produktion kostet viel Hingabe, viel Liebe und natürlich auch Geld. Außerdem wollte ich den Ablauf der Produktion nicht stören. Trotzdem habe ich einen tollen Vlog hinbekommen, den ich Euch an dieser Stelle natürlich nicht vorenthalten möchte.

Was bleibt ist die Erinnerung
Abenteuer. <br>Oder wohin die Reise geht.

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