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Hochzeitsfotograf – Wer ist der Richtige?

Draußen regnet es. Es ist kalt. Irgendwie ungemütlich. Und wenn ich aus dem Fenster schaue und sehe, wie die kleinen Regentropfen am Glas langsam ihren Weg nach unten suchen, freue ich mich auf den Frühling. Er kommt. Das ist sicher. Und mit ihm kommen auch die Hochzeiten. Ja. Zweitausendsechszehn wird wieder geheiratet und viele Brautpaare begeben sich auf die Suche nach einem Hochzeitsfotografen. Ich weiß das, denn ich arbeite als Hochzeitsfotograf.

Nun könnte ich an dieser Stelle einen Artikel schreiben, warum ihr unbedingt mich als Hochzeitsfotografen für Eure Hochzeit buchen solltet. Das möchte ich aber nicht. Denn da draußen gibt es viele gute Fotografen und niemand sollte für seine Hochzeit den erstbesten Fotografen wählen. Viel mehr möchte ich Euch ein paar Tipps mit auf den Weg geben, wie Ihr den für Euch besten Hochzeitsfotografen finden könnt. Ihr solltet nämlich vergleichen, denn bei der Wahl des Fotografen ist eine Sache ganz entscheidend: Die Chemie muss stimmen

Um eines vorweg zu nehmen. Es gibt nicht nur den Hochzeitsfotografen, es gibt auch Hochzeitsfotografinnen. Aber nur der Einfachheit wegen, schreibe ich vom Fotografen. Nur als kleine Anmerkung.

Tipp 1: Lernt den Fotografen kennen.

Stichwort Chemie. Ich schrieb es bereits. Die Chemie muss stimmen. Deswegen solltet Ihr Euren Hochzeitsfotografen zunächst kennenlernen. Am besten in einem persönlichen Gespräch. Ihr müsst Euch im wahrsten Sinne des Wortes „gut riechen“ können, denn an Eurem besonderen Tag ist der Fotograf die meiste Zeit bei Euch. In Eurer Nähe. Ganz dicht dran. Wenn Ihr nun aus irgendeinem Grund diesen Menschen nicht leiden könnt, dann seid Euch sicher, dass ihr mit den Fotos am Ende nicht einverstanden seid. Denn die Abneigung, die ihr dem Fotografen entgegen bringt, und sei sie noch so klein, wird man wahrscheinlich auf jedem Foto sehen können.

Tipp 2: Keinen Fotografen ohne Portfolio

Jeder gute Hochzeitsfotograf hat ein Portfolio. Eine Sammlung von Hochzeitsfotos die ein Spiegel seiner Arbeit sind. Lasst Euch dieses zeigen. Es gibt Hochzeitsfotografen die veröffentlichen ihre Hochzeitsfotos im Internet. Da kann man schon einmal einen ersten Eindruck gewinnen.

Ich habe auch ein Portfolio. Aber nicht im Internet.
Vielleicht hast Du es schon gemerkt. Ich bin nicht der typische Hochzeitsfotograf. Und meine Webseite hier spiegelt sicherlich nicht einmal im Ansatz den Durchschnitt der Hochzeitsfotografen wieder. Und doch arbeite ich als Hochzeitsfotograf und habe auch ein tolles Portfolio an Hochzeitsfotos, die ich Dir gerne zeigen möchte. Allerdings ist mir die Privatsphäre meiner Kunden sehr wichtig und die Hochzeitsfotos sind für mich ganz persönliche Fotos der Menschen, die mir ihr Vertrauen geschenkt haben.

Wenn Ihr Euch jetzt für meine Fotos interessiert und Ihr mein Portfolio einmal betrachten möchtet, lade ich Euch gerne ganz unverbindlich zu mir ein und wir schauen uns gemeinsam meine Fotos an. Ich kann Dir aber schon mal ein kleines Video von den Hochzeiten 2015 zeigen. Allerdings ist das nur ein kleiner Ausschnitt meiner Arbeiten.

Ein kleiner Tipp zum Portfolio: Hat er ein Auge für Details? Fängt er besondere Momente ein? Hält er besondere Augenblicke fest? Achtet er auf die Feinheiten, die Tischdeko, die Ringe, die Kinder die auf der Tanzfläche spielen? Hält er die Hochzeit im Ganzen fest oder liefert er nur technisch korrekte Fotos? Entspricht sein Stil Euren Vorstellungen? Wie findet ihr die Farbgebung, die Stimmung, den Bildausschnitt? Gefällt Euch das, was ihr seht und entspricht es Euren Vorstellungen?

Tipp 3: Blitzen bei der Trauung ist tabu!

Stellt Euch das mal vor. Ihr sitzt vorne. Am Altar. Vor dem Standesbeamten. Vor Eurem freien Redner. Und während der Trauung blitzt es ständig. Bis zu 500 Mal. Vielleicht öfter. Ist diese Vorstellung nicht grauenvoll? Ich finde schon, denn es nimmt dem Augenblick den Zauber, die Romantik, die Ruhe und das Schöne. Gute Spiegelreflexkameras mit einem lichtstarken Objektiv verbunden brauchen auch in dunkleren Gebäuden, wie z.B. Kirchen, keinen Blitz. Sie schaffen es auch unter den gegebenen Umständen wundervolle und wirklich schöne Aufnahmen einzufangen.

Sprecht den Fotografen darauf an. Am besten während des Kennenlernens. Fragt ihn, wie er es handhabt. Letzten Endes ist es natürlich immer eine Geschmacksfrage. Aber ich finde, dass der Augenblick zu wichtig und zu schön ist, als das man ihn für ein Foto mit einem grellen Licht zerstören sollte.

Tipp 4: Still. Leise. Unauffällig.

Wenn man Momente und Augenblicke authentisch einfangen will, dann darf man nicht wie ein Entertainer über die Hochzeit fegen. Man darf nicht eingreifen. Und die besten Fotos sind immer die, in denen die Person gar nicht gemerkt hat, dass sie fotografiert wurde. Nie ist ein lachen authentischer. Niemals ist eine Berührung ehrlicher. Nie ein Kuss inniger. Die Momente, in denen der Fotograf nicht eingegriffen hat, sind immer die Ehrlichsten.

Mir persönlich ist es schon passiert, dass ein Bräutigam nach der Hochzeit zu mir gekommen ist und mir gesagt hat, dass er gespannt auf die Fotos sei. Schließlich hätte er mich den ganzen Abend nicht bemerkt und er fragte sich, ob ich überhaupt Fotos gemacht hätte. Ein Blick auf das Display der Kamera hat ihn dann beruhigt und er war erstaunt, wieviele Fotos ich gemacht hatte.

Hochzeitsfotograf

Tipp 5: Bucht rechtzeitig.

Immer wieder kommt es vor, dass Brautpaare unterschätzen wie sehr ein guter Hochzeitsfotograf gefragt ist. Und nicht selten wird der Hochzeitsfotograf bereits ein halbes bis ein Jahr im Voraus gebucht. Deswegen sollte man sich immer Rechtzeitig auf die Suche nach dem richtigen Fotografen machen, damit man auch noch die Möglichkeit hat, die verschiedenen Personen zu vergleichen.

Ich bin Hochzeitsfotograf. Jetzt Anfragen!

Für 2017 habe ich noch wenige Termine frei. Für 2018 viele. Und wenn Ihr mit dem Gedanken spielt, in diesem oder im nächsten Jahr zu heiraten, dann können wir uns gerne einmal zusammensetzen und gemeinsam einige meiner Fotos anschauen. Dann habt ihr, bei einer Tasse Kaffee, einem Glas Wasser oder irgendeinem anderen Getränk die Möglichkeit mich mit Euren Fragen zu löchern. Ich stehe Euch gerne bei jeglichen Fragen zur Verfügung. Und sollte ich für Eure Hochzeit dann nicht in Frage kommen – weil vielleicht die Chemie nicht stimmt – habe ich noch ein paar andere Fotografen im Adressbuch, die ich Euch gerne empfehlen kann.

Das Wichtigste ist nämlich, dass ihr zufrieden seid. Es ist Euer Tag. Euer ganz besonderer Tag.

Alles eine Frage des Blickwinkels
2017 - Pläne und Ideen

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