Herbstfotos

Was waren das für wunderbare Tage in den letzten Wochen. Es war heiß. Die Sonne schien. Wir hatten einen wunderbaren Sommer. Aber wie jeder Sommer geht auch dieser zu Ende und was kommt, ist der Herbst. Kein Grund, den Kopf hängen zu lassen, denn auch der Herbst hat seine wunderschönen Seiten. Und diese kann man wunderbar in Bildern festhalten. Daher habe ich an dieser Stelle mal acht Tipps für bessere Herbstfotos

Natürlich ist es schade, wenn der Sommer zu Ende geht. Und denkt man an den Herbst, dann denkt man an Regen, Kälte und Dunkelheit. Aber ganz ehrlich? Diese Jahreszeit eignet sich hervorragend für tolle Herbstfotos und es macht unheimlich Spaß, die Natur zu entdecken und zu beobachten, wie sie sich verändert. Wie Du bessere Herbstfotos schießen kannst, dass möchte ich Dir hier und jetzt kurz erzählen. Fangen wird am besten direkt an.

Tipp 1: Früh aufstehen!

Herbst

Wenn der Herbst über das Land zieht, hat er oft Nebel im Gepäck. Das bedeutet allerdings, dass man relativ früh aufstehen muss und rechtzeitig vor Ort sein sollte. Denn der Nebel hat die Eigenschaft, dass er sich schnell auflösen und damit verschwinden kann. Die besten Herbstfotos im Nebel entstehen meistens dann, wenn die Nacht zum Tag wird. Oder wenn es einen Wetterumschwung gibt. Aber natürlich kann man auch tolle Fotos schießen, wenn der Tag sich dem Ende neigt. Keine Frage.

Tipp 2: Schlechtes Wetter? Gibt es nicht!

Der Herbst hat schlechtes Wetter im Gepäck. Sagt man. Aber das ist natürlich, wie so vieles im Leben, nur eine Einstellungssache. Eigentlich gibt es gar kein schlechtes Wetter. Und überhaupt: Für Fotos gibt es kein ungeeignetes Wetter. Egal, ob es regnet oder nicht. Man muss sich nur den Umständen anpassen und kann so – auch bei Regen – immer das Beste aus seinen Fotos rausholen.

Tipp 3: Man achte auf die Feinheiten

Wenn man im Herbst draußen ist, dann lohnt es sich, die Augen aufzuhalten. Der Herbst steckt voller kleiner Details. Ob es die Pilze sind, die am Wegesrand wachsen oder das bunte Laub, das im Wasser einer Pfütze schwimmt. Manchmal sind es Regentropfen auf einem Grashalm, Kastanien oder Spinnennetze. Es gibt unzählige Motive für ein erstklassige Herbstfotos. Und genau das ist es, was die Fotos im Herbst so besonders machen. Also: Nicht immer nur den Wald in seiner ganzen Pracht fotografieren, sondern auch mal in die kleinen, versteckten Ecken schauen. Überall kann man etwas wundervolles entdecken und vor allem fotografieren.

Tipp 4: Wenn es richtig kalt wird – ab nach draußen

Weihnachten in Norddeutschland

Im späten Herbst kann es bereits richtig kalt werden. Und mit etwas Glück zieht der erste, heftige Frost über das Land. Das freut nicht nur die Grünkohlfreunde hier oben im Norden, sondern auch die Fotografen. Denn wenn der erste Frost Gräser, Blätter und Äste in Bodennähe mit einer glitzernden Eisschicht umhüllt, kann man wirklich wunderbare Aufnahmen fotografieren. Handschuhe und ne dicke Mütze sollten aber im Gepäck sein. Es ist schließlich kalt!

Tipp 5: Man sollte ein Stativ dabeihaben

Früh aufstehen. Das hatten wir ja bereits. Und wenn man dann im Morgengrauen unterwegs ist, sollte man ein Stativ dabeihaben. Denn es kann ja unter Umständen sein, dass man das perfekte Motiv gefunden hat und man nur darauf wartet, dass die Sonne sich etwas über den Horizont hebt. Dann macht es Sinn, ein Stativ dabei zu haben. Außerdem gelingen mit einem Stativ wackelfreie Aufnahmen und wenn man mit langen Brennweiten, im Morgengrauen oder in der Dämmerung arbeiten möchte, sollte ein Stativ eigentlich selbstverständlich sein.

Tipp 6: Herbst, Herbstfotos, Laub

Natürlich sind die bunten Blätter der Bäume die heimlichen Stars des Herbstes. Denn diese machen den Herbst erst richtig aus. Daher sollte man auf jeden Fall das Herbstlaub fotografieren. Die verschiedenen Verfärbungen, die unterschiedlichen Stadien und Schattierungen ergeben erstklassige Herbstfotos. Vor allem dann, wenn man das Laub gegen die Sonne fotografiert.

Tipp 7: Perspektiven wechseln

Natürlich kann man immer im Stehen, mit der Kamera im Anschlag fotografieren. Aber manchmal macht es Sinn, die Perspektiven zu wechseln. Wer mich schon einmal bei der Arbeit beobachtet hat, der weiß, dass ich ziemlich oft auf dem Boden liege. Das mache ich, weil die Perspektive von unten manchmal die wesentlich schöneren Ergebnisse liefert.

Die gleiche Pfütze, unterschiedliche Perspektiven:


Pfütze

Tipp 8: Hab Spaß

Das Wichtigste an der Fotografie ist, dass man Spaß hat. Denn nur dann bekommt man wirklich die besten Ergebnisse. Sei nicht zu verbissen, nicht zu verkrampft und bitte, bitte, achte nicht auf Perfektion. Fotografiere einfach. Nach Lust und Laune. Fotografiere das, was Dir gefällt und wenn Dir eine Regel der Fotografie nicht zusagt, breche sie. Aber: Hab Spaß und fotografiere. Die Freude daran, die frische Luft und die Bewegung wird Dir auf jeden Fall guttun.

Meine Ausrüstung

Die wichtigste Kamera ist die, die Du dabeihast. Und das Wichtigste an Deiner Kamera, sind die dreißig Zentimeter dahinter. Falls Du Dich aber trotzdem dafür interessierst, was ich so an Ausrüstung verwende, findest Du hier einen guten Artikel dazu. Und solltest Du mal einen Fotografen buchen wollen – dann kannst Du mich hier finden.

Viel Spaß im Herbst.

0 Kommentare

Dein Kommentar

An Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns Deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.