Die Thülsfelder Talsperre

Ein Stausee zwischen Cloppenburg und Friesoythe

Stille. Weite. Kein Wetter, wie es Bilderbücher beschreiben würde. Tiefe Atemzüge. Langsam ziehen Wolken von Westen nach Osten. In der Ferne kündigt sich Regen an. Mit festem Schritt laufe ich den Wanderweg entlang. Kein Mensch ist zu sehen. Einsamkeit, soweit das Auge reicht. Ich lasse mich auf einer alten Holzbank nieder. Mein Blick fliegt über die Heide. Über jene Heide, an dessen Ende man die Talsperre erahnen kann. Die Thülsfelder Talsperre. Wäre ich ein Dichter, ich würde hier meine Gedichte schreiben.

Es wird Winter. Langsam. Das Wasser der Talsperre hat sich verabschiedet. Dementsprechend liegt der Pegelstand des alten Stausees im unteren Bereich. Hochwasserschutz. Seit dem der Landtag des Freistaates Oldenburg es so beschlossen hat. Damals. 1923. Nach dem Entschluss folgte die Umsetzung. Die Thülsfelder Talsperre wurde angelegt. Den Landtag des Freistaates Oldenburg gibt es nicht mehr. Anders gesagt, den Freistaat Oldenburg gibt es nicht mehr. Aber die Talsperre in Thüle ist geblieben. Und noch heute erfüllt sie ihren Zweck.

Thülsfelder Talsperre

Unterwegs an der Thülsfelder Talsperre

Im Grunde genommen könnte man glauben, die Thülsfelder Talsperre wäre im Winter kein Ort, den man besuchen soll. Kaum Wasser, dunkle Schlammpfützen in der Uferregion und meistens regnet es. Jedoch ist dies ein Trugschluss. Die Heide, das 486 ha große Naturschutzgebiet. Interessante Wanderwege, ein Schafstall, an dem man wunderbar Rast machen kann. Stille. Weite. Kein Stress. Dafür Erholung pur.

Durch die Talsperre, fließt die Soeste. Ein Fluss der von Emsteck nach Barßel fließt. Fünf Kilometer ist die Thülsfelder Talsperre lang. 70 Meter breit. Und wenn sie im Sommer komplett aufgestaut ist, beträgt der Wasserspiegel gute 6 Meter. Ich stehe auf der Brücke, unter der die Soeste hindurchfließt. Mein Rucksack auf dem Rücken und zwei Flaschen Wasser im Gepäck. Dazwischen liegt ein Brötchen. In meiner Hand halte ich eine Kamera. Ein Stativ. Und drei Damen schauen mich komisch an, als sie sehen, dass ich mit ihr spreche. Meiner Kamera. Einerseits macht es mich immer etwas nervös. Aber es steigert mein Selbstbewusstsein. Dementsprechend spreche ich fröhlich weiter. Jedenfalls versuche ich es. So gut es geht.

Für meinen YouTube-Kanal habe ich ein Video gedreht. Das erste der Reihe „StadtLandFluss“. So möchte ich sie nennen. Die Reihe. Und die Thülsfelder Talsperre ist mein erstes Ziel. Es ist nicht perfekt, nicht frei von Fehlern. Aber nur so lernt man. In dem man anfängt. Fällt. Wiederaufsteht. Immer und immer wieder. Doch bevor ich hier um den heißen Brei herumrede, schaut es Euch einfach mal an.

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Auch bei schlechtem Wetter gut.

Genau wie am Meer, ist ein Spaziergang um die Talsperre – eine Wanderung durch die Heide – auch toll, wenn das Wetter mal nicht so mitspielt, wie man es sich wünscht. Der Vorteil ist sogar, dass man dann ziemlich ungestört und einsam ist und die Stille so vollkommen in sich aufnehmen kann.

Ich persönlich kann Euch einen Besuch der Thülsfelder Talsperre wirklich nur empfehlen. Weitere Infos zur Talsperre, bekommt Ihr übrigens beim Verein Erholungsgebiet Thülsfelder Talsperre e.V., dessen Webseite ihr HIER finden könnt. Und wenn ihr dann mal an der Talsperre spazieren geht und Eure Erinnerungen auf Instagram festhalten wollt – dann benutzt doch auch das Hashtag #nordenwindmeer. Sofern Euer Profil öffentlich ist, habt ihr mit diesem Hashtag einen Platz auf meiner NordenWindMeer- Wand sicher. Ein Blick auf diese lohnt sich übrigens genauso, wie ein Spaziergang an der Talsperre.

Zu guter Letzt habe ich noch ein paar Fotos von meiner kleinen Wanderung. Diese könnt Ihr übrigens auch auf meinem INSTAGRAM-KANAL finden. Natürlich mit dem Hashtag #nordenwindmeer

Thülsfelder Talsperre

Danke fürs Lesen. Tschüss.

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Schottland

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