Ungemütlich. Ein Wort, dass ich wählen würde um diesen Tag zu beschreiben. Leichter Nebel zieht über das nasse Grasland. Die Bäume. Sie wirken dunkel. Irgendwie schwer. Sanfter Regen liegt in der Luft. Regen, der den Boden aufweicht und alles in seinen schmutzigen Bann zieht. Doch die Schafe, die friedlich auf der Weide grasen, stört das wenig. An ihnen nehme ich mir ein Beispiel und lasse des ersten Arbeitstages ganz ruhig auf mich zukommen. Auch wenn es regnet. Das Meiste, so sagte mir mal jemand, geht so oder so an einem vorbei.

Vielleicht bin ich ein Spätzünder. Nein. Ganz sicher sogar. Denn obwohl die erste Woche des neuen Jahres schon fast in den Geschichtsbüchern geschrieben steht, habe ich für das, was kommt, keine konkreten Ziele verfasst. Vorsätze? Schon gar nicht. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass ich nicht gut darin bin, diese einzuhalten. Und doch, vielleicht habe ich einen Vorsatz für das neue Jahr, den ich irgendwo tief in mir verankert habe. Glücklich sein. 

Und vielleicht ist das der Grund, warum ich mich gerade so gerne mit dem „Hygge-Konzept“ beschäftige, denn ich glaube, dass dieses Konzept wirklich dazu beiträgt, glücklich zu sein. Zugegeben. Ich stehe am Anfang. Ganz vorne. Mit einer leeren Schultüte in der Hand. Wissbegierig, neugierig und gespannt. Wenn ich es daher recht bedenke, habe ich vielleicht doch ein Ziel. Wissen erlangen und dieses umsetzen. Denn das Wissen alleine genügt nicht, wenn man es nicht in die Tat umsetzt. Deswegen entzünde ich jetzt eine Kerze und feuere den Kamin an. Ich mache es mir, am ersten Arbeitstag des Jahres hyggelig. Wie man so schön sagt. 

Draußen? Regnet es.

Draußen wird der Regen stärker. Und alles insgesamt unfreundlicher. Meine schweren Stiefel, die ich oft draußen trage, weil sie bei diesem Wetter einfach perfekt sind, trocken im Schein des Kaminfeuers. Schaut man genau hin, sieht man wie das Wasser sich in Dampf verwandelt. Eine Tasse voll mit heißem Kaffee und das Notebook auf meinem Schoß fange ich an. Emails. Rechnungen schreiben. Terminvereinbarungen für das kommende Jahr. Dann die Planungen für Abenteuer Norddeutschland, für ein paar Videos auf meinem Zweitkanal. Ein Angebot für eine Gemeinde, die Interesse an einer Videoserie über das ganze Jahr hat. Am ersten Tag im neuen Jahr gibt es einiges zu tun.

Und dann noch einen Blogbeitrag schreiben. Über das Biikebrennen in diesem Jahr. Lange dauert es nicht mehr, bis die großen Feuer am Nordseestrand wieder brennen. Den Winter vertreiben. Mit lodernden Flammen, heißem Punch und leckerem Grünkohl. Wenn alles klappt, bin ich dieses Jahr dabei. Wo genau? Weiß ich nicht. Aber die Chancen stehen gut. Und wenn nicht, dann nicht. Vielleicht auch ein Vorsatz fürs neue Jahr. Alles etwas gelassener sehen.

Das neue Jahr hat begonnen. Mein Arbeitsalltag auch. Und man könnte meinen, man fällt schnell wieder in alte Muster. In den gewohnten Trott. Während ich darüber nachdenke, kommt mir ein Gedanke, der einem Vorsatz wieder mal nicht unähnlich ist. Mehr schreiben. Mehr fotografieren. Mehr von meinem Alltag nach draußen tragen. Morgen werde ich ein neues Video drehen, um Euch von meinen Zielen zu erzählen. Von meinen Zielen, die ich heute Abend, bei gemütlichem Licht und wunderschönem Kerzenschein aufschreiben werde. Aber bevor ich das mache, werde ich mit meinen Jungs spielen. Eine Runde „Mr. Pups*“. Oder so. 

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