Altenoythe

Ein Dorf mit Zukunft

Könnten die Steine der altehrwürdigen St. Vitus Kirche Geschichten erzählen, so würden sie einiges zu berichten haben. Von Schlachten und Kriegen. Von Hochzeiten und Beerdigungen, von Freuden und Leid. Sie könnten viel erzählen, denn sie haben viel gesehen. Doch als die Frauen und Männer sich unter ihnen versammelten, ging es nicht um das was war, sondern um das was kommen könnte. Altenoythe. Ein Dorf mit Möglichkeiten. Ein Dorf mit Zukunft.

Altenoythe ist mein Heimatort. Keine große Stadt. Keine große Gemeinde. Ein kleines Dorf im Herzen des Oldenburger Münsterlandes. Irgendwo zwischen Papenburg und Bremen. Irgendwo zwischen Wilhelmshaven und Osnabrück. Eine halbe Autostunde von der nächsten großen Stadt entfernt. Eine Stunde bis zur Nordsee. Hier ist mein Zuhause. Hier arbeite ich, hier lebe ich, hier wachsen meine Kinder auf.

Unser Dorf ist ein Ort mit Geschichte. Geschichten aus über 1.000 Jahren. Doch es ist nicht nur die Geschichte und die damit verbundenen Traditionen, die unseren Ort ausmachen. Es sind die Menschen, die hier leben, die gemeinsam eine Zukunft gestalten. Miteinander. Füreinander. Und das fast jeden Tag. Und davon wollte ich gestern, am 30. August 2017, eine Prüfungskommission des Landkreises Cloppenburg überzeugen.

Altenoythe – Ein Kurzfilm

Im Rahmen dieses Besuches und des Wettbewerbes „Unser Dorf hat Zukunft“ ist ein kleiner Film über unseren Ort entstanden, mit dem ich die letzten Wochen intensiv beschäftigt war. Dieser Kurzfilm über Altenoythe soll in wenigen Punkten einige Schwerpunkte der Zukunft unseres Ortes verdeutlichen. Ob mir das gelungen ist? Das weiß ich nicht genau. Das müssen andere entscheiden. Das muss die Prüfungskommission entscheiden, die sich meinen Film gestern, im Karl-Borromäus-Haus angesehen hat.

Entstanden ist der Film aufgrund der Initiative des Heimatvereins unseres Ortes. Dieser hat sich für die Teilnahme an dem Wettbewerb beworben und ist mit der Bitte um diesen Film an mich herangetreten. Natürlich habe ich sofort zugesagt. Zum einen, weil mir das Filmemachen Spaß bereitet, zum anderen, weil dieser Film auch eine persönliche Herausforderung für mich war.

Nun ist der Film fertiggestellt, er wurde gezeigt und wie die Damen und Herren der Prüfungskommission in den nächsten Wochen entscheiden, ist zu diesem Zeitpunkt noch offen. Ich für meinen Teil allerdings kann sagen, dass mir die Dreharbeiten zu diesem Film sehr viel Spaß gemacht haben und ich die Produktion von Videos auch weiterhin verfolgen möchte. Und ich könnte mir vorstellen, dass für meine „Karte des Nordens“ weitere Filme entstehen, die Euch die verschiedenen Orte, Städte und Gemeinden des Nordens kurz vorstellen können. Aber das sind eben auch noch Planungen und Möglichkeiten für die Zukunft.


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