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Abenteuer.
Oder wohin die Reise geht.

Es ist verdammt lange her. Eine gefühlte Ewigkeit. Und doch, erinnere ich mich daran, als wäre es gestern gewesen. Ich war ein Kind, jung, unerfahren und an diesem Abend ziemlich unzufrieden. Den Grund für meine Unzufriedenheit habe ich vergessen und doch erinnere ich mich haargenau an diesen Abend. Meine Eltern waren nicht zu Hause und mein Großvater brachte mich ins Bett. Er saß am Rande meines Bettes und sagte zu mir: „Wenn Du morgen nicht mehr aufwachst, wenn dieses Dein letzter Tag auf dieser Erde war, wärest Du stolz auf Dich und das, was Du geschafft hast? Hast Du das Abenteuer erlebt, dass Du Dir für diesen Tag gewünscht hast? Oder hattest Du Angst davor?“

Angst. Ich glaube jedes Abenteuer im Leben beginnt mit der Angst. Die Angst davor, nicht gut genug zu sein. Zum Beispiel. Als mein Opa an meinem Bett saß, habe ich nicht wirklich verstanden, was er meinte. Ich konnte das, was er sagte nicht begreifen. Und vielleicht war ich einfach noch zu jung, um die Endlichkeit des Lebens zu fassen. Doch heute, vielleicht dreißig Jahre später, bin ich weiter. Ein ganzes Stück sogar. Angenommen ich würde morgen sterben – und dieser Umstand wäre mir bewusst – würde ich diese Welt sicherlich unzufrieden verlassen. Doch da mir der Tag meines Ablebens nicht bewusst ist und ich keine Ahnung habe, wann mein Abenteuer hier zu Ende geht, ist die Unzufriedenheit entgegen vieler Meinungen ein sehr gutes Zeichen. Es zeigt mir, dass ich etwas ändern muss.

Manche Abenteuer beginnen mit Unzufriedenheit

Das klingt nun alles hochtrabend. Vielleicht sogar überzogen. Schließlich werde ich heute oder morgen noch nicht sterben, obwohl ich das natürlich nicht sicher sagen kann. Jedenfalls hoffe ich, dass dem nicht so ist. Egal. Worauf ich eigentlich hinaus möchte ist Folgendes:

Jeder hat eine andere Definition von Abenteuer. Demzufolge kann ich Euch an dieser Stelle nur meine Definition des Wortes näherbringen. Für mich ist ein Abenteuer ein Wagnis. Ein Wagnis, dessen Risiken ich zwar einschätzen und mich dementsprechend bestmöglich vorbereiten kann, aber bei dem ich auf eine komplette und vollständige Planung verzichte. Ich möchte etwas erleben, das, was kommt, auf mich zukommen lassen. Ich möchte eine gewisse Aufregung erleben, wenn ich an das Wort Abenteuer denke und nicht vor Langeweile einschlafen. Ein Grund, warum ich jedem Restrisiko eine faire Chance gebe. Ohne Risiko? Kein Abenteuer.

Abenteuer Leben Feuer
Bushcraft. Survival. Das ist für mich – in meiner Freizeit – ein Stück Abenteuer.

Ich glaube, dass Leben ist ein Abenteuer. Wenn wir uns darauf einlassen. Natürlich können wir alles unglaublich gut planen und dementsprechend auf alles vorbereitet sein. Aber für mich verliert das Alles dann einfach seinen Reiz.

Dessen ungeachtet hat das Fehlen dieser Planung mich in der letzten Zeit unzufrieden gemacht. Nicht, was das Leben im Allgemeinen betrifft, sondern viel mehr was meinen Blog und meinen DAILY VLOG betrifft. Einfach immer drauf los. Ohne Struktur. Ohne Plan. Und ohne wirkliche Idee. Das mag vielleicht der Sinn eines Daily Vlogs sein – ich weiß es nicht – aber zufriedenstellend ist das für mich in keiner Weise. Nein. Deswegen, weil die Struktur und der Sinn fehlen, wurde ich, was z.B. meine Videos betrifft, unzufrieden.

Jedes Abenteuer ist nur eine Entscheidung entfernt.

Auf meinem YouTube Kanal habe ich 150 Abonnenten. Aktuell vielleicht weniger, vielleicht mehr. Das heißt, 150 Menschen, die meinen Kanal abonniert haben um meine Vlogs zu verfolgen. Das mag nicht viel erscheinen im Vergleich zu anderen Kanälen. Und sicherlich bin ich ein ganz kleines Licht am großen YouTube-Himmel. Ein Stern, der zwar da ist, aber nicht wirklich wahrgenommen wird.

Dessen ungeachtet – und zwar vollkommen – sind das 150 Menschen, die daran interessiert sind, meine Videos zu sehen. Und das macht mich unheimlich glücklich. Und dankbar. Wirklich, wirklich dankbar. Darum habe ich mich entschieden, ein kleines Abenteuer einzugehen.

Und genau hier schließt sich der Kreis. Ich habe ein Ziel. Welches das ist, darauf werde ich in einem späteren DAILY VLOG noch genauer eingehen. Und im Grunde genommen hat es natürlich etwas mit diesem Beitrag zu tun, doch spielt aber in diesem Zusammenhang keine gewichtige Rolle. Doch um dieses Ziel zu erreichen, brauche ich Struktur. Hier im Blog. Als auch in den Videos. Ich brauche Inhalte mit Mehrwert. Videos, die interessant sind, eine Geschichte erzählen, einen roten Faden haben und diejenige oder denjenigen, der sich dieses Video ansieht, ein Stück nach vorne bringen.

Und mit dieser Struktur beginnt das Abenteuer, denn hier fängt die Angst an, ihre Kreise zu ziehen. Ich habe Angst davor, dass es nicht klappt. Das ich nicht gut genug bin. Das ich unzureichend bin. Und wo die Angst beginnt, ist das Abenteuer nicht weit.

Meine Komfortzone, meine Wohlfühlzone

In den Bereichen in denen ich schon lange unterwegs bin, fühle ich mich sicher. Ich habe kein Problem damit, mich in einer vollen Fußgängerzone auf den Boden zu legen und Fotos zu schießen. Obwohl das bescheuert aussieht.

Mit der Kamera durch die Gegend zu laufen und sich selbst zu filmen, sieht komplett bescheuert aus. Ähnlich wie das Liegen auf dem Boden der Fußgängerzone. Und obwohl der Anblick gleich bescheuert ist, stört mich die Sache mit dem Film um Längen mehr. Weil ich mir nicht sicher bin.

Manchmal muss man aus eigenen Komfortzone ausbrechen und die Dinge tun, die man zwar tun möchte, vor denen man aber Angst hat. Und ich glaube, genau dann, ab diesem Punkt, beginnt das Abenteuer, dass sich Leben nennt. Aber was bedeutet das nun genau?

Neue Struktur. Neue Inhalte. Mehr Mehrwert.

Ich liebe diese Seite. Ich liebe diesen Namen und am Design möchte ich nichts ändern. Doch die Inhalte, die Texte, die Videos – die sollen sich verändern. Sie sollen besser werden. Interessanter. Mit mehr Mehrwert.

Es soll eine klare Struktur geben. Eine Richtung. Einen roten Faden, der sich durch jeden Text zieht und an dem man sich immer orientieren kann. Und diese rote Faden soll die Erinnerung sein, die jedem Menschen ein wohliges Gefühl bereitet. Die Erinnerung, die man hatte, wenn man mit guten Freunden einen tollen Abend verbracht hat. Die Erinnerung, an die man sich in vielen Jahren gerne zurückerinnert, weil das Leben zu jener Zeit eine tolle Zeit war.

Ich möchte über die Zwischenzeiten schreiben. Filme über die Zwischenzeiten drehen. Die Zeiten, zwischen Schlafen und Arbeit. Die Zeiten, die man im Allgemeinen als Freizeit bezeichnet. Denn die meisten schönen Erinnerungen erlebt man in dieser Zeit. Für mich ist das zum Beispiel die Geburt meiner Kinder – oder auch der Moment in dem ich das erste Mal aus einem Funken ein Feuer entfachen konnte. Wie im Bild. Allerdings sind das nur Beispiele wunderbarerer Momentaufnahmen.

Abenteuer Bushcraft
Aus einfachen Dingen einen Unterschlupf zu bauen kann wunderbare Erinnerungen schaffen.

Wie das alles genau aussehen wird, welche Form die Struktur annehmen wird und was Du demnächst hier erwarten kannst, darauf werde ich in den nächsten Tagen genauer eingehen. Vielleicht wird Dir das alles nicht gefallen. (Keine Angst, das wird keine Survival-Bushcraft-Seite) Das ist okay. Und vielleicht ist das der Grund meiner Angst. Nicht zu gefallen. Und genau der muss ich mich stellen. Hier. Da. Überall.

Incubo. Oder der Horrorfilm im dunklen Wald.
PMDD 22 - Mein Tag in Bildern

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