Meine Challenge – Minus 20 Kg bis Weihnachten

Sandra lachte schon von weitem, als sie mich sah. Der Boden war staubig. Es roch nach Grillfleisch, frisch gezapftem Bier und Zigaretten. An den kleinen Stehtischen vor dem neuen Gebäude standen Menschen in kleinen Gruppen. Handwerker, Architekten, Politiker und Polizisten. Bunt gemischt, in die verschiedensten Themen vertieft. Als ich neben ihr stand, schlug sie mir sanft auf den Bauch und meinte nur: „Da hast Du Dir aber etwas vorgenommen.“ Im ersten Augenblick wusste ich gar nicht, was sie damit genau sagen wollte. Was hatte ich mir denn nur vorgenommen?

Einige Zeit zuvor. Andreas lachte auch. Er ist bei dem Unternehmen, das mich beauftragt hatte auf dem Event Fotos zu schießen, für das Marketing verantwortlich. Andreas ist ein erstklassiger Typ. Mit ihm kann man Pferde stehlen, würde ich mal behaupten. Das ist natürlich illegal, deswegen lassen wir das. Aber ich denke, ihr wisst was ich meine. Mit ihm kann man sprechen. Von Mensch zu Mensch. Auf Augenhöhe. Und so sagte er mir, dass ich ganz schön fett geworden sei. Mit einem Lächeln im Gesicht und einer Hand auf seinem Bauch. Ich erwiderte, ohne weiter darüber nachzudenken: „Macht ja nicht. Bis Weihnachten kann ich ja einfach 20 Kg abnehmen. Ganz locker.“ Das er das als ernste Behauptung aufgefasst hat, kann ja niemand ahnen.

Auf jeden Fall erzählte er Sandra davon. Von dem, was ich gesagt hätte. 20 Kg bis Weihnachten. Und genau wie Andreas hat sie es ebenfalls ernst genommen. Die einzige Person unter uns dreien, die das eigentlich überhaupt nicht ernst gemeint hat, war ich. Aber gut. Wenn man die Fresse schon aufreißt, dann muss man mit den Konsequenzen leben. Und so – würde ich behaupten – habe ich mir, ohne es eigentlich selbst zu wollen – eine Challenge gegen mich selbst auferlegt. 20 Kg. Bis Weihnachten. Nur fürs Protokoll. Heute ist der 05. Juli 2018. Bis zum 24. Dezember 2018 sind es genau 172 Tage. Das bedeutet: Jeden Tag 0,12 Kg abnehmen. Das sollte zu schaffen sein.

Sport & Ernährung. Der Weg zum Ziel.

Mein aktueller Fitnessclub-Status? Sponsor. Aber ich möchte wieder zur Mitgliedschaft wechseln und regelmäßig vor Ort sein. Um Sport zu treiben. Wenn man allerdings glaubt, dass Laufbänder und Hantelbänke das Schlachtfeld sind, mag das zutreffen, den Krieg aber gewinnt man am Herd. In der Küche. Denn die Ernährung ist ein wesentlicher Faktor. Und das Gute daran: Man darf nicht zu wenig essen. Nur sollte man darauf achten, dass es das Richtige ist, was man sich so reinschaufelt.

Das passt nicht mehr ins Konzept!

Ich habe da ja schon einige Erfahrung. Vor einiger Zeit Vor einigen Jahren habe ich das schon einmal gemacht. Und es hat sehr gut geklappt. Allerdings habe ich dann den Schweinehund ordentlich gestreichelt und artgerecht gehalten. Er konnte sich entfalten und ich habe angesetzt. Okay. Butter bei den Fischen. Ohne macht es ja gar keinen Sinn. Mein aktuelles Kampfgewicht beträgt 110 Kg.  Das ist Übergewicht. Mein Idealgewicht liegt zwischen – keine Ahnung – 75 und 95 Kg? Bestimmt. Irgendwo da.

Ich möchte diese Webseite, diesen Blog, ja auch immer irgendwie nutzen um Euch etwas aus meinem Leben zu erzählen. Und das gehört jetzt wohl dazu. Im Grunde genommen mache ich das aber aus Eigennutz. Denn so setze ich mich selbst unter Druck. Für mich ist das gut. Damit fahre ich besser. Und daher werde ich Euch jetzt wöchentlich immer auf dem aktuellen Stand halten. Ob ihr wollt oder nicht. Wie ich das genau machen werde, weiß ich noch nicht. Aber bis nächste Woche ist ja noch etwas Zeit. In der Zwischenzeit werde ich mir erstmal einen Teller Reis kochen und ne Flasche Wasser trinken.

Habt Ihr spezielle Wünsche, Ideen oder Anregungen worauf ich genau eingehen soll?
Dann haut es mal in die Kommentare.